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Diamantsuspension


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Diamantsuspension – reproduzierbare Politur, abgestimmt auf Material, Tuch und Basis

Diamantsuspensionen für die Metallographie: definierte Körnung, passende Kristallart und die richtige Basis. Wir liefern stabile Abtragraten, saubere Schliffbilder und verlässliche Prozesszeiten – vom Vorpolieren bis zur Endpolitur. Mono- oder polykristallin, wasser‑, alkohol‑ oder ölgestützt: Sie wählen, wir liefern passend zu Ihrem Workflow.

Warum Diamantsuspension?

  • Präzise dosierbar: konstante Konzentration, gleichmäßige Kornverteilung.
  • Reproduzierbar: stabile Abtragraten über die gesamte Charge.
  • Prozesssicher: abgestimmte Kombination mit Schmiermitteln und Poliertüchern.
  • Flexibel: Basenwahl für korrosionskritische und wasserempfindliche Materialien.
  • Wirtschaftlich: geringe Verluste, gute Lagerstabilität im Regelbetrieb.

Körnung und Einsatzbereich

  • 15–9 µm: Vorpolitur oder Läppen (falls erforderlich) — schneller Abtrag, saubere Vorbereitung für die Politur.
  • 6–3 µm: Politur im Industriestandard — robust, reproduzierbar, prozesssicher.
  • 1–0,25 µm: Feinpolitur — Kratzerfreiheit als Zielgröße, mikroskopisch stabile Oberfläche.
  • 0,04 µm: Endpolitur — meist chemisch‑mechanisch mit OPS oder Tonerdesuspension.

Kristallart – monokristallin oder polykristallin?

  • Monokristallin: kontrollierte Schneidwirkung, materialschonend bei sensiblen Legierungen.
  • Polykristallin: aktive Selbstschärfung, hohe Abtragrate bei Serien und Routine.

Basenwahl

  • Wasser‑basiert: Standard in der Metallographie; einfache Reinigung.
  • Alkohol‑basiert: Für wasserempfindliche Materialien wie Zinkschichten oder Magnesium. Höhere Abtragsrate aufgrund geringerer Schmierfilmdicke.
  • Öl‑basiert: Industrielle Polierprozesse an zu beschichtenden Werkzeugen oder Bauteilen, meist unter Verwendung schnell rotierender Polierwerkzeuge.

Materialeignung (Auswahl)

  • Stähle (niedrig‑ bis hochlegiert), NE‑Metalle, Hartmetalle, Keramiken, Gusseisen mit Lamellengraphit. Wir stimmen Kristallart, Körnung und Basis auf Werkstoff und Poliertuch ab.

Größen, Konzentrationen, Verfügbarkeit

  • Wir sind Hersteller. Deshalb fertigen wir Diamantsuspensionen in definierten Körnungen, Basen und Konzentrationen — reproduzierbar, chargensicher und kurzfristig verfügbar.
  • Gebindegrößen: ab 500 mL (polykristallin), ab 1000 mL (monokristallin); 5‑Liter‑Gebinde mit 20 % Preisvorteil.
  • Körnungen: 50, 25, 15, 9, 6, 3, 1, 0,25, 0,125, 0,05 µm. Weitere Zwischenkörnungen sind möglich.
  • Konzentrationen: Standard 50 cts/L (Metallographie). Auf Wunsch fertigen wir Konzentrationen bis 500 cts/L — z. B. für industrielle Läpp‑/Polierprozesse mit Diamantkonzentraten oder für Anwendungen in der optischen Industrie.
  • Individualisierung: Viskosität und Konzentration können kundenindividuell angepasst werden — abgestimmt auf Material, Poliertuch, Maschine und Taktzeit.
  • Preis-/Leistungslogik: Wir verkaufen Diamantsuspensionen und Sprays konsequent nach dem Diamantgehalt — und sind damit mit Abstand die preiswertesten.
  • Two‑in‑One‑Option: 25 cts/L für Anwender, die Suspension und Schmierung kombinieren möchten.
  • Niedrigere Konzentrationen als 25 Karat je Liter fertigen wir grundsätzlich nicht. Das hält Polierprozesse/Abtragsraten kurz und Ergebnisse reproduzierbar.
  • Wettbewerbsanalytik: Nutzen Sie aktuell eine Suspension mit unbekannter Konzentration (Wettbewerbsprodukt)? Wir können die Diamantkonzentration analytisch ermitteln und eine äquivalente bzw. optimierte Rezeptur bereitstellen.

Praxisleitfaden – vom Vorpolieren zur Endpolitur

  1. Vorpolieren (15–9 µm, optional Läppen; alternativ 6–3 µm je nach Material): Schleifspuren entfernen, Deformationszone abbauen.
  2. Zwischen-/Polierstufen (6–3 µm): Industriestandard – reproduzierbare Abtragrate, klares Kratzerbild.
  3. Feinpolitur (1–0,25 µm): Kratzerfreiheit erreichen, Bildqualität stabilisieren.
  4. Endpolitur (0,04 µm OPS/Tonerdesuspension): chemisch‑mechanische Finalbearbeitung.

Kompatibilität und System

  • Poliertücher: Auswahl nach Körnung und Werkstoff (z. B. synthetische Gewebe für Diamantstufen) – siehe Poliertücher.
  • Schmiermittel: wasser‑/alkohol‑/ölfähig; Fluss und Benetzung auf Suspension abstimmen – siehe Schmiermittel/Lubricant.
  • Poliermaschinen: standardkompatibel (manuell/automatisch).

Vergleich: Suspension, Paste, Spray

  • Suspension: flexibel und wirtschaftlich im Laboralltag.
  • Paste: schnell appliziert, hoch konzentriert z.B. für ambulante Bauteilmetallographie – siehe Diamantpaste.
  • Spray: komfortable, feine Verteilung für Spezialfälle – siehe Diamantspray.

Referenz – Körnung in µm (Kurzüberblick)

  • 50/25/15/9 µm – grobe bis mittlere Vorpolitur/Vorbereitung
  • 6/3 µm – Industriestandard‑Politur
  • 1/0,25/0,125/0,05 µm – Feinpolitur bis Ultrafinish
  • 0,04 µm (OPS/Tonerdesuspension) – Endpolitur

Qualitätssicherung & Herstellung

  • IDA‑Herkunft, >50 Jahre Erfahrung in Diamantpoliermitteln.
  • Prüfung: Lichtmikroskopie, Partikelanalyse, REM.
  • Konstante Kornbandbreiten, definierte Konzentrationen.

Lagerung

  • 15–25 °C, lichtgeschützt.
  • Originalverschlossen: > 24 Monate.
  • Nach Anbruch: dicht verschließen; vor Gebrauch schütteln.

FAQ: Diamantsuspension

  1. Welche Diamantart wähle ich — poly oder mono?
    • Polykristallin: Glas, Keramik, Saphir, Hartmetall. Hohe Abtragrate, Selbstschärfung.
    • Monokristallin: alles andere (Stähle, NE‑Metalle, Legierungen). Materialschonend, kontrolliertes Kratzerbild.
  2. Welche Basis ist sinnvoll?
    • Dosiersystem/Sprühautomat: Sprühautomatenvariante.
    • Handdosierung: Standard Wasserbasis.
    • Wasserempfindlich (verzinkt, Zn‑Druckguss, Mg‑Legierungen): Alkoholbasis.
    • Ölbasis: industrielles Polieren von Werkzeugen/Formen mit schnell rotierenden Werkzeugen; in der Metallographie praktisch nicht genutzt.
  3. Welche Konzentration?
    • 50 cts/L ist unser Standard — Besonders viel Karat zum fairen Preis
    • Two‑in‑One: 25 cts/L, wenn Suspension und Schmierung kombiniert werden sollen.
    • Niedrigere Konzentrationen fertigen wir nicht — das hält Polierprozesse/Abtragsraten kurz und Ergebnisse reproduzierbar.
  4. Wie lange pro Polierstufe?
    • Faustregel: spätestens nach 2,5 Minuten ist die Stufe abgeschlossen. Ausnahmen: Keramik, stark schmierende Werkstoffe.
  5. Typische Kratzerursachen?
    • Gefügeausbrüche, spröde Randschichten (Nitrierung, Zunder, Korrosion).
    • Spalt zwischen Probe und Einbettmittel; eingeschleppte Grobpartikel.
    • Unzureichende Reinigung: Probe, Probenhalter, Arbeitsscheibe nach jedem Wechsel gründlich reinigen.
  6. Sonderwünsche?
    • Ja. Viskosität und Konzentration passen wir an; Zwischenkörnungen möglich. Hochkonzentrationen bis 500 cts/L verfügbar.
  7. Unbekannte Konkurrenz‑Konzentration?
    • Wir bestimmen den Diamantgehalt analytisch und liefern eine äquivalente/optimierte Rezeptur.

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